Installation und Administration
Dieser Bereich behandelt Windows Standalone, Docker, Laufzeitkonfiguration, Benutzer und Rollen, SMTP, Sicherung und Wiederherstellung, Updates, TLS, Uploads, OCR, Drucker, Betriebsprüfungen und konservative Fehlerbehebung.
Die Administrationsanleitungen beschreiben die stabile Laufzeit v0.1.20.3 und erhalten das lokale, selbst gehostete Sicherheitsmodell von RailKeeper.
Administrative Abläufe
- Stammdaten-Administration behandelt kontrollierte Werte, Lebenszyklus, Lagerorte, Inventarnummernschemata und den JSON-Transfer.
Sichere Updates unter Windows
Das ZIP-Paket von Windows Standalone enthält ausschließlich die Anwendung. Datenbank, Uploads, Anhänge, Vorschaubilder und Sicherungen sind niemals enthalten. Dauerhafte Daten liegen standardmäßig unabhängig vom austauschbaren Programmordner unter %LOCALAPPDATA%\RailKeeper\data.
Nach erfolgreicher Prüfung unter Einstellungen > Allgemein > Updates zeigt Windows Standalone Version X herunterladen nur an, wenn das passende ZIP zum erkannten GitHub-Release gehört. Der Browser lädt dieses ZIP direkt herunter. RailKeeper entpackt, installiert, ersetzt, migriert oder startet dabei nichts neu. Fehlt das vertrauenswürdige Paket, bleibt die GitHub-Release-Seite verlinkt.
So wird RailKeeper aktualisiert:
- Das passende ZIP über die Schaltfläche mit Versionsangabe oder die Release-Seite herunterladen.
- Eine aktuelle Anwendungssicherung erstellen und RailKeeper beenden.
- Das ZIP in einen neuen Programmordner entpacken. Keine Datenbank in diesen Ordner kopieren.
- Die neue
RailKeeper.exestarten. - Anmelden, unter Einstellungen > Datenspeicher den aktiven Speicherort prüfen und den Bestand kontrollieren, bevor der bisherige Programmordner gelöscht wird.
Ältere Standalone-Versionen speicherten Daten in einem Ordner data neben RailKeeper.exe. Beim ersten Start kopiert RailKeeper diese Altdaten an den sicheren Speicherort und lässt die Quelle unverändert. Enthalten beide Orte bereits eine Datenbank, beendet RailKeeper den Start, bevor eine der Datenbanken geöffnet oder migriert wird, und zeigt beide Pfade an. RailKeeper dann beenden, getrennte Kopien beider Ordner erstellen und die aktuelle Datenbank bestimmen. Den vorhandenen sicheren Ordner umbenennen, statt ihn zu überschreiben oder Ordner zusammenzuführen. Anschließend den gewählten vollständigen Datenordner nach %LOCALAPPDATA%\RailKeeper\data kopieren. Beide Quellkopien aufbewahren, bis Bestand und Anhänge geprüft wurden.
Ein ausdrücklich konfiguriertes RAILKEEPER_DATA_DIR hat immer Vorrang und deaktiviert die automatische Altdatenübernahme. Der Pfad darf nicht auf einen austauschbaren Programmordner oder einen unzuverlässigen Wechseldatenträger zeigen. Administratoren sehen den exakten aktiven Pfad unter Einstellungen > Datenspeicher. Das Öffnen im Explorer steht nur bei einer lokalen Windows Standalone-Instanz zur Verfügung.
Vor ausstehenden Datenbankmigrationen erstellt RailKeeper unter safety-backups eine geprüfte, private Kopie. Sie enthält die vollständige Datenbank einschließlich lokaler Anmeldedaten. Diese Startabsicherung ersetzt weder eine Anwendungssicherung noch eine Datei- oder Volumensicherung.
Docker-Updates
Docker bewahrt dauerhafte Daten im eingebundenen Volume /data auf. Die Anwendung wird so aktualisiert:
docker compose pull
docker compose up -dDas Volume vor dem Update sichern. Anschließend /health, Anmeldung, Bestand und die Sicherungsprüfung kontrollieren. Die automatische Datenbankkopie vor einer Migration liegt ebenfalls innerhalb von /data und schützt daher nicht vor dem Verlust des Volumes selbst.
Lebenszyklus der Stammdaten
RailKeeper unterscheidet zwischen mitgelieferten Einträgen und eigenen Einträgen, die ein Administrator oder Editor angelegt hat. Mitgelieferte Einträge lassen sich bearbeiten und deaktivieren, aber nicht endgültig löschen. Ein ungenutzter eigener Eintrag kann endgültig gelöscht werden. Sobald ein eigener Eintrag verwendet wird, lässt er sich nur noch deaktivieren.
Deaktivierte Einträge werden für neue Fahrzeuge, Zubehörartikel oder andere Datensätze nicht mehr angeboten. Bestehende Datensätze behalten ihren gespeicherten Wert und zeigen ihn weiterhin als inaktiv an. Eine Deaktivierung macht historische Bestandsdaten daher nicht ungültig.
Bearbeitungen und Deaktivierungen bleiben nach einem Neustart, einem Abgleich der mitgelieferten Stammdaten, einem Update, dem Export und Import von Stammdaten sowie einer Sicherung und Wiederherstellung der Anwendung erhalten. Vor umfangreichen Stammdatenänderungen wird dennoch eine aktuelle RailKeeper-Sicherung empfohlen.
Die vollständigen Feld-, Berechtigungs-, Nummerierungs-, Lagerort- und Importregeln beschreibt die Stammdaten-Administration.
